
Noch vor zehn Jahren war ein Abdrucklöffel voller Silikonmasse der Standard in jeder Zahnarztpraxis. Heute reicht oft ein kurzer Scan mit einer Handkamera – und wenige Stunden später druckt ein Dentallabor irgendwo in der Schweiz bereits das digitale Modell aus.
Der Wandel geht schneller, als viele erwartet hätten. Und er betrifft längst nicht mehr nur grosse Kliniken.
Intraoralscanner ersetzen zunehmend die klassische Abformung. Kein Würgereiz, keine wartende Aushärtezeit, kein unangenehmer Geschmack im Mund.
Für Patientinnen und Patienten ist das ein spürbarer Komfortgewinn. Für die Praxis bedeutet es vor allem eines: Die Daten sind sofort digital – und können direkt an ein spezialisiertes Dentallabor übermittelt werden.
Auf CAD/CAM-Technik spezialisierte Zahntechnik-Labore sind mittlerweile die am stärksten wachsende Gruppe unter den Schweizer Dentallaboren.
Der Grund liegt auf der Hand: Digital gefräste Kronen und Brücken passen oft schon beim ersten Versuch. Nacharbeiten, die früher Routine waren, werden seltener.
Auch die Lieferzeiten verkürzen sich. Was frueher tagelanges Hin und Her zwischen Praxis und Labor bedeutete, läuft heute häufig über einen einzigen digitalen Workflow.
Digitale Fertigung ist schnell und präzise – aber sie ersetzt nicht alles.
Bei sichtbaren Frontzahnrestaurationen etwa entscheidet oft die Hand des Zahntechnikers über das Ergebnis: die feine Schichtung der Keramik, der letzte Farbabgleich, das Gespür für natürliches Licht auf einem Zahn.
Die erfolgreichsten Labore verbinden deshalb beides. Digitale Präzision für die Basis, Handwerk für die letzten, entscheidenden Prozent.
Wer heute ein neues Partnerlabor sucht, kommt an der Frage nach dem technologischen Stand kaum noch vorbei.
Digitale Workflows bedeuten meist kürzere Wartezeiten für Patienten, weniger Korrekturtermine – und am Ende oft auch tiefere Kosten pro Fall.
Auf SwissDentalLab.ch lassen sich Labore mit CAD/CAM-Schwerpunkt gezielt nach Region filtern, um einen digital ausgerichteten Partner in der Nähe zu finden.